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Vier Planungsfälle

Küchen für die Bremer Neustadt

Die Neustadt lässt sich nicht mit einer einzigen Küchenform beantworten. Im Flüsseviertel stehen viele sanierte Altbremer Häuser im rechtwinkligen Straßenraster; im Philosophenviertel überwiegen Bremer Wohn- und Reihenhäuser aus etwa 1880 bis 1930. Dazu kommen Wohnblocks um 1930 und die Zeilen- und Hochhausbestände der Gartenstadt Süd.

L-förmige Küche mit freiem Durchgang in einem länglichen Raum

Welche Neustadt-Situation trifft auf Sie zu?

AltBremer Reihenhaus

Die charakteristische Reihenhausform ist eher schmal und tief. Das kann eine gestaffelte Küchensituation ergeben. Durchgang und Licht werden zuerst gesichert; eine Zeile oder kompakte L-Lösung kann sinnvoller sein als die gewünschte Insel.

Wohnblock um 1930

Südlich der Friedrich-Ebert-Straße entstand eine für Bremen untypische vier- bis fünfgeschossige Blockbebauung. Hier prüfen wir Wohnungsmaß und Lieferweg separat, statt Bremer-Haus-Copy zu übertragen.

Gartenstadt Süd

Von 1957 bis 1960 entstanden zunächst 2.700 Wohnungen in achtgeschossigen Scheibenhäusern und meist viergeschossigen Zeilenbauten. Kompakte Funktionswege und Aufzug- oder Treppenmaße werden Teil des Plans.

Souterrain oder Hochparterre

Im Bremer Reihenhaus gehören Lage der Küche, Treppen und Zugang ins Briefing. Bei tiefer gelegenen Räumen prüfen Fachleute Lüftung und Feuchtebild; wir planen Möbel und Geräte erst auf dieser belastbaren Grundlage.

Raumfolge statt Inselreflex

Eine offene Wirkung entsteht nicht allein durch einen frei stehenden Block. Gerade in einem länglichen Haus kann eine Insel den Weg zwischen Vorder- und Hinterraum verengen. Der Entwurf prüft deshalb Türschwenkbereiche, Mindestdurchgänge, Blickachsen und zusammenhängende Arbeitsfläche. Hochschränke lassen sich bündeln, während die lichte Seite für Vorbereitung und Tageslicht frei bleibt.

Vor der Bestellung werden Boden, Wandwinkel und Anschlüsse vermessen. Beim Hochparterre kommen Windfang, Treppen und Podeste hinzu. Erst danach steht fest, welche Korpusse vormontiert geliefert werden können und ob die Arbeitsplatte geteilt werden muss. Mehr zum Haustyp lesen Sie im Ratgeber Bremer Reihenhaus.

FAQ Neustadt

Ist eine Insel im Flüsseviertel ausgeschlossen?

Nein. Sie braucht aber ausreichend Breite und freie Wege. Der konkrete Grundriss entscheidet, nicht die Adresse.

Planen Sie auch Küchen in der Gartenstadt Süd?

Ja. Dort stehen kompakte Arbeitswege, reale Anschlusslagen sowie Aufzug-, Treppen- und Montagefenster im Vordergrund.

Neustadt-Grundriss prüfen lassen

Umbaugeschichte sichtbar machen

Gerade in älteren Häusern stimmen Bestandszeichnungen nicht immer mit dem heutigen Raum überein. Frühere Durchbrüche, neue Wandaufbauten, versetzte Anschlüsse oder unterschiedliche Bodenhöhen verändern die Planung. Fotografieren Sie deshalb Übergänge, Nischen und auffällige Kanten. Beim Aufmaß werden diese Punkte nicht nur vermessen, sondern in ihrer Wirkung auf Sockel, Platte und Blenden bewertet.

Auch die Reihenfolge anderer Arbeiten zählt. Boden, Wandoberfläche und Installationen sollten einen bestätigten Stand haben, bevor die endgültigen Maße freigegeben werden. Andernfalls kann eine kleine bauliche Änderung die sorgfältig geplante Passung wieder verschieben.

Preise Kostenlose 3D-Planung