Umbaugeschichte sichtbar machen
Gerade in älteren Häusern stimmen Bestandszeichnungen nicht immer mit dem heutigen Raum überein. Frühere Durchbrüche, neue Wandaufbauten, versetzte Anschlüsse oder unterschiedliche Bodenhöhen verändern die Planung. Fotografieren Sie deshalb Übergänge, Nischen und auffällige Kanten. Beim Aufmaß werden diese Punkte nicht nur vermessen, sondern in ihrer Wirkung auf Sockel, Platte und Blenden bewertet.
Auch die Reihenfolge anderer Arbeiten zählt. Boden, Wandoberfläche und Installationen sollten einen bestätigten Stand haben, bevor die endgültigen Maße freigegeben werden. Andernfalls kann eine kleine bauliche Änderung die sorgfältig geplante Passung wieder verschieben.